Der TAP-Block

Regionalanästhesien werden oftmals mit Operationen im Bereich der Extremitätenchirurgie, teilweise noch mit Eingriffen im Uro- oder Gyn-OP in Verbindung gebracht. Dass aber Regionalanästhesien auch bei schwerkranken PatientInnen bei Eingriffen an der Bauchwand möglich sind, zeigt das folgende Fallbeispiel. Ein 76jähriger multimorbider Patient (arterieller Hypertonus, KHK, st. p. MCI, isch. CMP paVk, chronischer Nikotin Abusus, Diabetes mellitus, NINS – ein „klasischer“ ASA 3(+)-Patient …) unterzieht sich elektiv einer Lichtenstein-Operation zur Korrektur einer Bauchwandhernie links. Eine Vollnarkose stellt mit diesen Grunderkrankungen eine Belastung für den Organismus des Patienten dar, eine Spinalanästhesie scheidet aufgrund der kardialen Vorgeschichte als Narkose der Wahl aus. Postoperative Schmerzen stellen einen Risikofaktor für die Entwicklung eines postoperativen Delirs dar, exzessive Opiatgaben intra- und postoperativ sollten jedoch auch vermieden werden… Gibt es eine Regionalanästhesie, die für diesen Eingriff Benefits bringen würde und die dem Patienten zu einer möglichst sicheren und schmerzfreien Perioperations-Phase verhelfen könnte? Ja – die gibt es, zum Beispiel den TAP-Block. Regionalanästhesien des Stammes und der Bauchwand waren traditionellerweise eher auf die PDA und auf die klassische „Spinale“ beschränkt, deren Nachteile (Probleme … Continue Reading

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